Soundtrack of my dreams II

Tage, an denen eine Zeitumstellung stattfindet, sind ja durchaus nicht meine besten. So dachte ich mir gestern gegen 23 Uhr, als ich mein Handy umgestellt hatte, »gehste ins Bett und genießt die Stunde mehr Schlaf«. Denn wie wir alle wissen, ist Schlafen etwas, das ich sehr genießen kann.

Pustekuchen. Bin heute doch tatsächlich zu einer Zeit aufgewacht, als meine Mikrowelle 7:30 Uhr anzeigte… also egtl. gegen halb Sieben. Und schuld war wie so oft ein Traum. -_-

Ein durchaus von meinen aktuellen Streifzügen durch die Mojave-Wüste in Fallout: New Vegas – u. a. in Form des Dean Martin-Songs »Ain’t that a kick in the head?« – inspirierter Traum. Nicht zuletzt auch von der Architektur, die in Computerrollenspielen oftmals an den Tag gelegt wird: Kleines Haus von außen, innen labyrinthischer Palast.

Meine Familie und ich waren bei ich weiß nicht genau wem – nennen wir sie der Einfachheit halber K. – zu Besuch. Hab’ das dumpfe Gefühl, ich wollte K. ihnen vorstellen bzw., dass ihre die meine Familie kennenlernt. Immerhin war es das Haus K.’s Familie.

Als wir das Haus betraten, gingen wir sogleich ins obere Stockwerk, wo wir einquartiert wurden. Dabei haben wir u. a. besprochen, welche Musik wir so hören wollen. Meine Schwester hat dabei recht energisch [Disclaimer: Im wahren Leben würde sie das heutzutage vermutlich nicht mehr tun!] auf 90er-Jahre-Techno bestanden. Meine Vorschläge hatte ich selbstverständlich bei mir – iGott iPod sei Dank. Falsch! Also, ja, ich hatte Sophie dabei. Die Musik, die ich vorschlug, hatte ich dennoch in Form von CDs mit. Man muss Traumlogik einfach lieben!
Während dieser Musikdebatte hatte ich übrigens keine Hose an. Also nur T-Shirt [o. ä.] und Shorts, sowie Socken. Jepp, in meinen Träumen renn’ ich nur halb bekleidet durch das Haus meiner Schwiegereltern in spe… herrlich.

Einige Zeit später, in der wir vermutlich eine Mahlzeit zu uns genommen hatten, waren K. und ich allein in einem Zimmer im unteren Stockwerk. Mir kam’s nicht so vor, als wäre es ihr Zimmer gewesen. Dennoch machten wir beide dort etwas, das man frisch verliebt eben so zu tun pflegt – bzw. müssen gemacht haben. Als mich auf jeden Fall später jemand rief, bin ich aus dem Zimmer gestürmt – ohne Hose und Shorts. Aber hey, immerhin mit Shirt, ne? *hust*

In dem Augenblick war die cRPG-Architekturlogik auch am stärksten zu erkennen. Schwer zu erklären, aber die Layouts der beiden Stockwerke haben auf jeden Fall nicht zueinander gepasst. Am ehesten anhand der Position Eingangstür und der Treppe zwischen den Stockwerken zu erkennen. Theoretisch hätte der Raum, aus dem ich kam, gegenüber der Treppe liegen müssen, lag aber einige Meter weiter Richtung Esszimmer/Wohnstube. Also egtl. unter dem Raum, in dem wir einquartiert wurden, der aber nun mal über Esszimmer/Wohnstube lag… *seufz*

Das Letzte, woran ich mir erinnere – neben der Tatsache halbnackt rumzurennen –, war mein Großvater wie er in einem Sessel saß. Bzw. sein ausdrucksloses Gesicht. Schätze, Albträume gehören halt zu Halloween… Meine Großmutter kam übrigens nicht direkt im Traum vor.

Das Dean Martin-Lied, das neben FO:NV u. a. auch in Mafia II vorkommt, lief übrigens nicht – wie U2’s »Vertigo« in meinem hier nicht erwähnten Bibliothekstowertraum – die ganze Zeit im Hintergrund, sondern nur kurz vor Ende. Passt irgendwie, ist ja immerhin ’ne Art Liebeslied, ge?

Leave a Reply